Die ehemaligen Truppenteile der


GARNISON AUGUSTDORF



Panzerbrigade 21 - Im Fukus der Heerestruktur V

 

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zum 30.09.1992 wurden die Panzerbataillone 211 und 213 außer Dienst gestellt. Dafür wurden der Brigade das Panzerbataillon 33 (Neustadt am Rübenberge, Ortsteil Luttmersen) und das Panzergrenadierbataillon 32 (Nienburg) unterstellt.

 

Die Panzeraufklärungskompanie 210 wurde am 16. November 1992 als Aufklärungskompanie 210 (KRK) neu aufgestellt und meldete am 1. April 1993 seine Einsatzbereitschaft. Im Frieden unterstand es weiterhin dem Panzeraufklärungsbataillon 7.

 

Die Kampftruppenbataillone erhielten je eine Feldersatzkompanie aus dem 1993 aufgelösten Feldersatzbataillon 75. Neu aufgestellt wurde auch die Feldersatzkompanie 210. Die bis dato selbstständigen Einheiten Nachschubkompanie 210 und Instandsetzungskompanie 210 wurden dem Nachschubbataillon 7 bzw. dem Instandsetzungsbataillon 71 überstellt.

 

In der Heeresstruktur 5 umfasste die Panzerbrigade 21 folgende Krisenreaktionskräfte (KRK) Einheiten: Stab und Stabskompanie, Panzerbataillon 33 in Neustadt am Rübenberge, Panzerbataillon 214 Augustdorf, Panzeraufklärungskompanie 210, Panzerjägerkompanie 210 und die Hauptverteidigungskräfte (HVK): Panzerpionierkompanie 210, Panzergrenadierbataillon 212, Panzerartilleriebataillon 215.

 

1996 wurden das Panzergrenadierbataillon 32 und die Panzerjägerkompanie 210 aufgelöst. Das Panzerbataillon 33 wechselte 2002 zur Panzergrenadierbrigade 1 in Hildesheim. 2002 unterstanden der Brigade u.a. das Panzergrenadierbataillon 192 in Ahlen, das Panzerbataillon 203 in Hemer, das Panzergrenadierbataillon 212 Augustdorf, das Panzerbataillon 214 Augustdorf, das Panzerartilleriebataillon 215 Augustdorf, das Panzerpionierbataillon 1 in Holzminden und das Logistikbataillon 51 in Stadtallendorf.

 

2002 wurde das bisher unterstellte Panzerbataillon 214 aufgelöst.

 

2006 wurde der Brigade das Instandsetzungsbataillon 7 aus Unna unterstellt. Mit Auflösung der 7.Panzerdivision mit Sitz in Düsseldorf wechselte die Brigade zur 1. Panzerdivision mit Sitz in Hannover. Ebenfalls 2006 wurde der Brigade die Aufklärungskompanie 210 aus Sontra unterstellt und das Panzerpionierbataillon 1 aus Holzminden wechselte zur Panzerpionierbrigade 100. Ende 2006 wurde das Panzergrenadierbataillon 192 aus Ahlen aufgelöst.

 

2007 verlegte das Panzerbataillon 203 von Hemer nach Augustdorf. Am 17. Dezember 2007 wurde die Panzerpionierkompanie 200 (bis dahin Panzerbrigade 14) der Panzerbrigade 21 unterstellt. Teile Logistikbataillon 51 und Instandsetzungsbataillon 7 verschmolzen 2007/2008 zum Logistikbataillon 7.

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Das Panzeraufklärungsbataillon 7

Das Panzeraufklärungsbataillon 7

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am 1.04.1958 wurde es als Panzeraufklärungslehrbataillon mit gleichzeitiger Umbenennung in Panzeraufklärungsbataillon 7 an den neuen Standort nach Augustdorf verlegt und der 7. Panzergrenadierdivision in Unna unterstellt. Der Umzug in die neue Garnison war nicht einfach, da die Vorauskommandos dort, wo einmal die Kompaniegebäude stehen sollten, nicht mehr als ausgehobene Baugruben und gemauertes Kellerwerk vorfanden, wodurch der geplante Umzug mehrmals verschoben werden musste. Darüber hinaus plante das Ministerium inzwischen, das Bataillon in Rheine zu stationieren. Nachdem sich das Personal des Bataillons jedoch bereits mit dem Standort Augustdorf abgefunden und nach Erkundungsfahrten mit den Familien ebenso angefreundet hatte, wurden alle Hebel und ein erhebliches Maß an Beziehungen in Bewegung gesetzt, den Entschluss des Ministeriums abzuwenden. Die Bemühungen waren erfolgreich. Das Ministerium verfügte wenige Tage später die Verlegung, zunächst mündlich vorab. Ein sofort eingesetztes Vorkommando verhinderte ein nochmaliges Umdenken des Ministeriums, sodass der Umzug vollzogen werden konnte. Aufgrund bereits frühzeitig geknüpfter Verbindungen zu dem Kavallerieregiment 15 aus Paderborn - Schloß Neuhaus wurde das Panzeraufklärungsbataillon 7 durch den Sprecher des Regiments mit 15 gelben Rosen am neuen Standort empfangen.

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Auszug aus der Homepage des Panzeraufklärungsbataillon 7

 

 

 

 

Das Panzerbataillon 211

Das Panzerbataillon 211

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in der Heeresstruktur 4 wurde die Brigade um das Panzerbataillon 211 erweitert, es wurde am 01.10.1980 in Augustdorf aufgestellt. Die Kampfkompanien des Bataillons wurden im Frieden von den Bataillonen 212, 213 und 214 geführt. So die 2./ Kompanie vom Panzergrenadierbataillon 212, die 3./Kompanie unterstand dem Panzerbataillon 213 und die 4./Kompanie dem Panzerbataillon 214.


Die 4./Panzerbataillon 211 wurde z. B. aus Teilen des Panzerbataillons 214 und einzelne Personellen Zuversetzungen am 01.10.1980 unter Führung von Oberleutnant Reinhold Becker aufgestellt. Nach der Indienststellung, folgte vom 28.02. bis zum 08.03.1981 der erste Aufenthalt der 4./ PzBtl 211 auf dem TpÜbPl in BERGEN-HOHNE, dem dann ein Aufenthalt auf dem kanadischen Truppenübungsplatz in SHILO/ Kanada im Mai/ Juni 1981 folgten sollte. Danach nahm die Kompanie an unterschiedlichsten Ausbildungen und Übungen des Bataillons und der Brigade im In- und Ausland teil. Als besondere Höhepunkte waren hierbei der Aufenthalt auf dem walisischen Panzerschießplatz CASTLE MARTIN im August 1989 unter der Führung des Panzergrenadierbataillons 212 und im Mai 1992 im Rahmen eines Überprüfungsdurchganges im Combat Maneuver Training Center (CMTC) der US-Streitkräfte im oberpfälzischen HOHENFELS zu verzeichnen.


Nach der Auflösung der gekaderten Panzerkräfte erfolgte mit Beginn der Heeresstruktur 5 Ende 1992 schon wieder die Auflösung des Panzerbataillon 211. Die 4./ 211 wurde jedoch als 5./ 214 umbenannt und im Bataillon weiter geführt.

 

 

 

 

Das Panzerbataillon 213

Das Panzerbataillon 213

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die Geburtsstunde des Bataillons schlug am 01.07.1956, als aus der Grenzschutzabteilung II / 6 das Panzerbataillon 1 in DEDELSTORF, unter dem Kommando der 1. Panzergrenadierdivision aufgestellt wurde. Erster Kommandeur wurde Oberstleutnant Stern. Die Ausrüstung bestand aus dem mittleren Kampfpanzern M-47 - 46,2 t, 90 mm Kanone, V12- Vergasermotor mit 810 SAE-PS, Besatzung bis 1958: 5 danach 4 Soldaten. Das Panzerbataillon 1 gliederte sich in Stabskompanie, 1. – 4. / Panzerkompanie und der 5. / (Versorgungskompanie mit einem Instandsetzungszug mit Bergepanzern M 74 und einer gepanzerten Nachschubgruppe mit Transportpanzern „Cargo“.

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Auszug aus der Homepage des Panzerbataillon 213

 

 

 

 

Das Panzerbataillon 214

Das Panzerbataillon 214

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wurde am 01.06.1959 in Augustdorf in Dienst gestellt. Als erster Kommandeur trat Major Kurt Heiligenstedt an die Spitze des Bataillons. Durch Umgliederung und Teilung PzBtl 213 wurde das „Panzerbataillon 214“ als jüngstes Btl der PzBrig 21 in Dienst gestellt. Im Bataillon mussten nur die 1./ und 3./Kompanie neu aufgestellt werden. Die 2./ und 4./Kompanie wurden bereits am 01.07.1956 (Panzerbataillon 1 in DEDELSTORF) aufgestellt und im Anschluß umbenannt. Sie waren bereits mit Waffen, Gerät aber auch personell voll ausgerüstet. Die 1./Kompanie (Stabs- u. Versorgungskompanie) und die 3./Kompanie wurden durch abgabe von Personal und Material neu aufgestellt. Teile der Geräte wurden vom PzBtl 213 geliefert, weiteres Material und Großgerät das in der Anfangszeit sehr schleppend geliefert wurde, kam aus den Depots HESEDORF und DARMSTADT. Im Zuge der Umgliederung vom Kampfpanzer M 47 auf den Kampfpanzer M 48 A2 war die 2./Kp mit 4 und die 4./Kp mit 3 Kampfpanzern M 48 A2 schon ausgestattet.

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Das Panzerbataillon 214 war das einzige Panzerbataillon der Bundeswehr, das in den 1980-er Jahren, ein rosafarben unterlegtes Barettemblem trug!

 

 

 

 

Die Panzerausbildungskompanie 102  "Simulator"

 

 

Die Panzerausbildungskompanie 102

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wurde am 01.04.1978 als eine von neun Simulator-Kompanien in der Bundeswehr aufgestellt. Sie bildete zunächst auf 4 Simulatoren Fahrschüler als Kraftfahrer für den Kampfpanzer Leopard 1 aus. Der Simulator ermöglichte die Ausbildung der Fahrschüler unabhängig von Wetter, Zeit und anderen Einflüssen. In den 1980er Jahren wurden am Simulator pro Jahr gut 1000 Fahrschüler hochprofessionell ausgebildet.

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Auszug aus der Homepage des Traditionsverein FahrSimulatorKette Augustdorf.

 

 

 

 

Die Panzerjägerkompanie 210

Panzerjägerkompanie 210

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die Aufstellung der Kompanie erfolgte am 01.04.1970 als Panzerjägerkompanie „Rakete“ 210 aus Teilen der Panzerbrigade 21 und dem Stamm der Panzerjägerkompanie „Rakete“ 200, die damals in Hemer beheimatet war. Ausgerüstet wurde die Kompanie mit dem Panzerabwehrlenkraketensystem der 1. Generation der „SS 11“. Am 01.10.1971 wurde die Kompanie dem neu aufgestelltem Verfügungsbataillon 210, in dem alle Brigadeeinheiten  zusammengefaßt waren, als 2. Kompanie angeschlossen. Das Verfügungsbataillon wurde bereits am 15.05.1972 wieder aufgelöst und die Kompanie als selbständige Einheit der Brigade unterstellt. Die Kompanie führte im Juni 1980 das letzte zentrale Schulschießen „SS 11“ der Bundeswehr in BERGEN durch. Im zweiten Halbjahr des Jahres 1981 erfolgten zahlreiche Änderungen in der Kompanie. Neben der Umstellung auf die Heeresstruktur 4, die Neubezeichnung der Kompanie als Panzerjägerkompanie 210 am 01.10.1981 und die Neuaufstellung des IV. Zuges, war die Umrüstung auf das Waffensystem „HOT“ die entscheidende Neuerung. Mit dem Waffensystem erzielte die Kompanie bei ihren Schießplatzaufenthalten, bei denen nun Gefechtsschießen auf bewegliche Ziele durchgeführt wurden, durchweg Trefferergebnisse von über 95 %.

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Auszug aus der Homepage der Panzerjägerkompanie 210

 

 

 

 

Die Instandsetzungskompanie 210

Die Instandsetzungskompanie 210

wurde 1959 als 3./Kompanie des Versorgungsbataillon 216 in Lippstadt aufgestellt und verlegte am 03.04.1959 nach Augustdorf. Das Kaderpersonal stammte aus dem Quartiermeisterbataillon 7 sowie einer Feldinstandsetzungskompanie. Bis 1972 war die Kompanie, wie alle selbständigen Kompanien und Züge der Panzerbrigade 21, Teil des Versorgungsbataillons 216. Nach Auflösung des Bataillons wurde die Kompanie zum 01.10.1972 selbstständig und als Instandsetzungskompanie 210 der Brigade direkt unterstellt, dabei gab sie ihren Ersatzteilzug und die Nachschubkompanie ab. Fortan stellt die Instandsetzungskompanie die materielle Einsatzbereitschaft der Brigade sicher. Sie war verantwortlich für die Behebung von Schäden an Rad- und Kettenfahrzeugen und sonstigem technischem Gerät der Brigade. Beim Einsatz während der Schneekatastrophe 1978-79 in Schleswig-Holstein konnte die Kompanie ihre hohe Professionalität eindrucksvoll unter Beweis stellen.

Die Instandsetzungskompanie 210 wurde 1993 im Zug der Heeresstruktur 5 außer Dienst gestellt und aufgelöst...

      

 

 

 

Die Panzerpionierkompanie 210

Die Panzerpionierkompanie 210

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war ein wichtiger Bestandteil der Panzerbrigade 21. Die Pioniere unterstützten das Gefecht maßgeblich durch Verstärkung und Gangbarmachung des Geländes, aber vor allem auch durch hemmen und lenken feindlicher Bewegungen, mittels Sperren und taktischer Zerstörungen.

 

Die Kompanie ging aus der am 01.07.1956 in Holzminden, durch Abgabe der BGS-Bauabteilung-Mitte, aufgestellten 4.Kompanie des Pionierbataillons 2 hervor. Im Anschluss wurde sie am 01.10.1958 in 4./Kompanie Pionierbataillon 7 umbenannt. Durch Teile dieser Kompanie entstand am 01.04.1961 die Panzerpionierkompanie 10 in Holminden und die Panzerpionierkompanie 210 mit Standort in Höxter...

 

 

 

Mit Klick auf das Wappen der Panzerpionierkompanie 10 Holzminden, erhalten Sie durch die dort ansässige "Pionierkameradschaft Holzminden" viele weitere interessante Informationen zur Panzerpioniertruppe.

 

 

 

 

Die Nachschubkompanie 210

Die Nachschubkompanie 210

ging am 01.10.1972 aus Teilen des Versorgungsbataillons 216 hervor. Erst mit dem Umzug von Lippstadt nach Augustdorf, bezog die Kompanie „feste“ Unterkünfte mit ihren Soldaten. Ebenfalls wurden für die umfangreichen Aufgaben Umschlaghallen für die Ersatzteillieferung und Unterstellmöglichkeiten für die Fahrzeuge übernommen. Neben den täglichen Nachschub- und Versorgungsarbeiten zählten ebenso Einsätze wie z. B. bei der Hochwasserkatastrophe 1965 im Paderborner Becken, die Gestellung von Ehrenzügen oder die Patenschaftsarbeit mit der Gemeine Borchen zur Kompanierutine. Die Nachschubkompanie 210 wurde ebenfalls 1993 im Zug der Heeresstruktur 5 aufgelöst.